
Diese afrikanische Betrugsart gibt es bereits seit ca 20 Jahren. Die Kontaktaufnahme zu den möglichen Opfern erfolgte früher durch Brief, später durch Telefax und heute hauptsächlich durch E-Mail.
1.Schritt
Der Empfänger erhält eine E-Mail (Orginal-Beispiel englisch) oder (Orginal-Beispiel deutsch) von einem angeblichen hohen Regierungsbeamten, in der geschildert wird, daß in Nigeria auf einem Konto ein größerer Betrag (zwischen 15 und 100 Mio US $) aus Erdölgeschäften o.ä. vorhanden ist. Um diesem Betrag aus dem Land schaffen zu können, benötige man das Konto eines Europäers. Dieser erhalte für die Zusammenarbeit ein Provision von 30 % (also zwischen 5 Mio US $ und 30 Mio US $).
2.Schritt
Wenn sich der Empfänger einer solchen E-Mail meldet, werden zunächst vertrauenbildende Maßnahmen getroffen. Der Empfänger erhält weitere Informationen. In vielen Fällen meldet sich direkt ein Kontaktmann bei dem Empfänger. Sinn ist es herauszufinden, über welche finanziellen Möglichkeiten der E-Mail- Empfänger verfügt. Mit dem Empfänger wird die Provisionsvereinbarung von 30 % getroffen.
3.Schritt
Die Überweisung des Millionenbetrages auf das Konto des Empfängers soll nun erfolgen. Der Empfänger erhält entsprechende gefälschte Nachweise. Doch nun gibt es plötzlich ein Problem. Ein afrikanischer Bankmensch will ein Bestechungsgeld. Je nach finanziellen Möglichkeiten des Empfängers wird nun ein Betrag zwischen einigen tausend oder einigen zehntausend US $ oder Euro genannt, den der Empfänger zahlen soll.
Das Millionengeschäft vor Augen zahlen manche Empfänger den geforderten Betrag und hören nie wieder etwas von der Sache. Keine der Personen ist zu erreichen. Das Geld ist weg.
Diese Betrugsmasche läuft seit Jahren erfolgreich. Gierige und Dumme sterben halt nicht aus.
weitere E-Mails:
igwe williams (deutsch)Barrister Thomas Okosun (englisch)