Verlust der Bürgerlichen Ehrenrechte § 45 StGB

Als Nebenfolge sieht das Strafgesetzbuch vor, daß ein Verurteilter die Bürgerlichen Ehrenrechte verliert. Dies bedeutet, daß er für einen bestimmten Zeitraum das Recht verliert, altiv oder passiv an Wahlen teilzunehmen, Mitglied einer Partei zu sein oder als Schöffe gewählt zu werden.


Dies erfolgt automatisch, wenn jemand wegen eines Verbrechens zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr verurteilt wurde und zwar für den Zeitraum von 5 Jahren.


Daneben kann das Gericht den Verlust in bestimmten Fällen für 2 bis 5 Jahre festlegen.

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